Der Dezember ist oft der teuerste Monat des Jahres, und das merkt man erst im Januar, beim ersten Kontoauszug. Der Grund ist fast immer derselbe: Man hat einen Einkauf nach dem anderen erledigt, jeder für sich vernünftig, aber nie ein Weihnachtsbudget für die Gesamtsumme festgelegt.
Die Lösung passt in einen Satz: den Gesamtbetrag festlegen, bevor Sie zum ersten Mal einkaufen, und ihn dann im Blick behalten. So geht es, in fünf Schritten.
1. Ein Weihnachtsbudget festlegen, das ohne Kredit auskommt
Das Weihnachtsbudget beginnt nicht bei der Geschenkeliste. Es beginnt bei dem, was Sie ausgeben können, ohne den Dispo zu nutzen oder in Raten zu zahlen: was Sie für den Anlass zurückgelegt haben, plus das, was Ihr Budget im November und Dezember nach den Fixkosten noch hergibt.
Erscheint Ihnen dieser Betrag zu niedrig, ist das eine wertvolle Information: Besser, Sie erfahren es im November, solange sich die Liste noch ändern lässt, als im Januar.
2. Alles auflisten, was Weihnachten kostet, nicht nur die Geschenke
Die Geschenke sind nur ein Teil der Rechnung. Der Rest versteckt sich in den laufenden Ausgaben und fällt kaum auf:
- das Festessen: Heiligabend, die Feiertage, Plätzchen, Getränke;
- die Fahrten: Bahn- oder Flugtickets, Sprit;
- Deko und Advent: Weihnachtsbaum, Lichterketten, Kerzen, Adventskalender;
- alles rund um die Geschenke: Geschenkpapier, Karten, Versandkosten;
- Kleidung und Ausflüge: ein neues Outfit, der Weihnachtsmarkt, Konzerte oder Aufführungen;
- kleine Aufmerksamkeiten und Last-Minute-Geschenke: für Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen, Lehrerinnen und Lehrer.
Geben Sie jeder Zeile einen Betrag. Das Budget für die Geschenke ist das, was übrig bleibt, wenn diese Posten eingeplant sind.
3. Das Budget für Weihnachtsgeschenke pro Person aufteilen
Schreiben Sie alle Personen auf, die etwas von Ihnen bekommen, jede mit einer Obergrenze pro Person. Ein Beispiel für ein Weihnachtsbudget von 700 €:
| Posten | Betrag |
|---|---|
| Festessen und Getränke | 160 € |
| Fahrten | 90 € |
| Deko und Geschenkpapier | 40 € |
| Geschenke: zwei Kinder (2 × 80 €) | 160 € |
| Geschenk: Partnerin oder Partner | 100 € |
| Geschenke: Eltern und Schwiegereltern (4 × 25 €) | 100 € |
| Geschenke: Geschwister, enge Freunde (5 × 10 €) | 50 € |
| Summe | 700 € |
Die Obergrenzen pro Person verhindern die häufigste Falle: für die erste Person auf der Liste das perfekte Geschenk zu finden und für die letzten kaum noch etwas übrig zu haben.
4. Mit der Liste einkaufen, und ein paar Faustregeln
- Kaufen Sie früh, was sich früh kaufen lässt, vor allem online: Im Dezember werden die Lieferzeiten länger, und Zeitdruck verleitet dazu, mehr zu bezahlen.
- Schlagen Sie Wichteln vor, in der Familie oder im Freundeskreis: Jeder macht nur ein Geschenk, dafür ein schöneres, statt fünf kleiner.
- Vorsicht bei Ratenzahlung: Sie verteilt die Ausgabe auf Januar und Februar, und sie ist ein Kredit, auch wenn sie nicht so heißt.
- Bewahren Sie die Kassenbons auf: für einen Umtausch oder eine Rückgabe. Fristen und Bedingungen für Rückgaben unterscheiden sich von Händler zu Händler, online wie im Geschäft: Prüfen Sie sie vor dem Kauf und fragen Sie nach einem Geschenkbeleg.
5. Beim Einkaufen mitrechnen, dann das nächste Jahr vorbereiten
Notieren Sie jeden Einkauf sofort und schauen Sie einmal pro Woche auf die Summe. Läuft ein Posten über, gleichen Sie ihn mit einem anderen Weihnachtsposten aus, nicht mit dem Budget für Januar.
Anfang Januar ziehen Sie Bilanz: die tatsächliche Summe, die Posten, die über dem Plan lagen, was hätte warten können. Teilen Sie die Summe durch zwölf: Das ist der Betrag, den Sie jeden Monat zurücklegen, damit das nächste Weihnachten schon bezahlt ist, wenn es kommt. Wie Sie solche Rücklagen in Ihr Budget einbauen, erklärt Monatsbudget erstellen in 4 Schritten.
Und mit FinaPrism
- Ein Budget nach Maß: In FinaPrism kann ein Budget einen Zeitraum abdecken, den Sie selbst wählen („Benutzerdefiniert“), zum Beispiel vom 1. November bis zum 31. Dezember, und sich statt auf eine Kategorie auf das Tag (Schlagwort) „Weihnachten“ beziehen. Alle Ausgaben, die Sie mit „Weihnachten“ getaggt haben, ob Geschenke, Festessen oder Bahntickets, landen im selben Budget, mit einer Benachrichtigung, sobald es seine Warnschwelle erreicht. Das ist kostenlos.
- Die Kassenbons griffbereit (Premium-Tarif, 7 Tage kostenlos testbar): ein Foto, ein Scan oder ein PDF, direkt an den Einkauf angehängt, für den Umtausch im Januar oder die Garantie später.
An ihre Transaktionen angehängte Belege in FinaPrism (Demodaten).
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